#33 Kill your darlings!

Nach langen Monaten der Pause, einem erbitterten Kampf mit der Technik und einem panischen Anruf bei Podcastheld Richard (in der letzten Folge und im Intro von dieser zu hören) haben wir es endlich geschafft, Platonsich Nackt wiederzubeleben. Und passend zur Wiederbelebung haben wir uns mit dem bekannten Schreibtipp Kill Your Darlings beschäftigt. Rebekka erzählt, wo dieser Leitsatz seinen Ursprung hat, was sie selbst darunter versteht und wie sie es bei ihrer eigenen Arbeit damit hält. Rebecca berichtet, welchen Aspekt ihres Selbstverständnisses sie kürzlich losgelassen hat und warum das nicht nur schmerzhaft ist. Beide freuen sich darüber endlich wieder zu podcasten und geloben Besserung, was die Regelmäßigkeit betrifft.

#32 Mit Gast: Podcastheld und Mann Richard

Es ist März, das bedeutet: Es gibt wieder eine neue Folge! Diesmal mit Gast Richard Günther, den wir ungefähr in jeder zweiten Folge erwähnen. Ohne ihn gäbe es diesen Podcast nämlich nicht – und schon deshalb möchten wir ihn euch unbedingt einmal vorstellen. Er ist nämlich auch ein sehr netter und interessanter Mensch mit vielen Rollen, Facetten und Fähigkeiten, die wir uns bemüht haben, in diesem Gespräch einzufangen: Wir sprechen übers Liedermachen, Nicht-Schreiben, Vatersein und nützlich. Außerdem haben wir viel Spaß miteinander und – es wird gelacht.

#31 Diagnosen

Wir starten die heutige Folge mit einem Rückblick auf den längsten Januar aller Zeiten und brauchen deshalb insgesamt auch etwas länger fürs Vorgeplänkel. Währenddessen fallen uns auch noch zwei gute Podcast-Themen ein, die wir aber heute nicht besprechen. Ähnlich super strukturiert geht es dann mit dem Thema Diagnosen weiter. Rebeccas Gemüt ist mal wieder erhitzt und sie steigt deshalb recht tief in die fachlichen Probleme bei der Diagnosenstellung ein, kriegt aber noch die Kurve mit anschaulichen Beispielen, und Rebekka fängt sie durch ihre Fragen wieder ein. Zum Ende gibt es dann noch einen Appell an die Schriftsteller:innen unter euch, und damit wird es dann auch ne recht Runde Sache. Habt einen guten Februar, liebe Platonis!

#29 Kritik

In der heutigen Folge sprechen wir über Kritik oder das, was wir als Kritik wahrnehmen. Wir sprechen über Rezensionen im Internet und über die Frage, warum Kritik von Menschen, die man mag, anders ist als Kritik von Fremden. Es geht außerdem darum, auf welche verschiedene Arten man Kritik verarbeiten kann und warum unser Gehirn mit Tinder überfordert ist.

#26 Skinny Dip: Prioritäten

Wir experimentieren mit einem neuen Format, das uns zwingen soll, uns kurz zu fassen. „Skinny Dip“ werden unsere Kurzfolgen heißen. So nackt wie immer, aber nur mal kurz ins Thema eintauchen. Reingedipt, rausgedipt. Mal gucken ob das klappt. Heute geht es kurz und bündig um Prioritäten: Wie sehen die bei uns gerade aus, warum ist es manchmal schwer, richtig zu priorisieren, und wo sollten unserer Meinung nach beim Schreibprozess und während einer Therapie die Prioritäten liegen?

#23 Feste feiern!

Platonisch Nackt hat Geburtstag! Wir werden ein Jahr alt und deshalb gibt es eine Bonusfolge. Rebekka und Rebecca sprechen heute übers Feiern! Erst dachten wir: So viel gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Und dann wurde diese Folge doch so lang wie alle anderen. In diesem Sinne: Prost!
Wir sprechen darüber, warum es so wichtig und hilfreich ist, Jahrestage, Geburtstage, Etappensiege, große und ganz kleine Erfolge zu feiern. Wir sprechen über emotionalen Wachstum, das Ende einer Therapie und das Durchhalten beim Romaneschreiben.

#22 Glücklich oder zufrieden?

Als Teenager waren wir der Überzeugung: Glücklich zu sein ist besser als zufrieden. Wir wollten uns nie zufrieden geben, bevor wir nicht ganz und gar glücklich sind. In dieser Folge nehmen wir dieses Credo unter die Lupe und prüfen, wie wir heute dazu stehen. (Spoiler Alert: Wir sehen das heute etwas anders.)
Wir sprechen über den Unterschied zwischen glücklich und zufrieden sein, über das große Glück und kleine Glücksgefühle, das Probleme Lösen und darüber, warum unser Gehirn überhaupt nicht versucht, uns glücklich zu machen.

#21 Du hast dich verändert

Es ist endlich soweit. Rebekka darf über ihren historischen Roman sprechen und Details verraten. Danach steigen wir inhaltlich ein und beschäftigen uns mit Veränderungen in Freundschaften (und anderen zwischenmenschlichen Beziehungen). Was tun, wenn sich die Freund*in verändert hat, man sich auseinanderlebt oder die gemeinsame Zeit nicht mehr genießen kann? Kann man wieder zueinander finden oder darf man einen Schlussstrich ziehen? Wir fragen uns, wie man offen für Veränderung bleiben kann und dabei trotzdem die guten alten Zeiten am Leben erhält. Und ob wir Veränderungen nicht öfter mal feiern sollten.

#17 Geschwister

Mit einer gewissen Verspätung startet Platonisch Nackt in das neue Jahr. Mit Pandemie-Erschöpfung und neutraler Hoffnungslosigkeit, aber auch Vorfreude auf den Sommer. Rebekka ist nach anfänglichen Startschwierigkeiten jetzt wieder voll drin im Schreiben und arbeitet gerade an der Entwicklung von 8 Geschwistern im 19. Jahrhundert. Wir sprechen darüber, warum Geschwister eigentlich so unterschiedlich sind, welche Rollen es in Familiensystemen geben kann und worauf man beim (Roman-)Geschwister-Entwickeln achten muss.

#15 Schluss machen

Rebekka hat Schluss gemacht. Mit ihrem Roman. Also, sie hat das Ende geschrieben und ihn den Testleser*Innen geschickt. Warum ihr das schwer gefallen ist, warum es wichtig ist, Dinge zu beenden oder zumindest mal über das Ende nachzudenken, und warum Schluss machen nicht automatisch abschließen bedeutet, besprechen wir in unserer heutigen Podcast-Folge. Rebecca erzählt außerdem, warum sie neulich beim Auto fahren geheult hat.