#23 Feste feiern!

Platonisch Nackt hat Geburtstag! Wir werden ein Jahr alt und deshalb gibt es eine Bonusfolge. Rebekka und Rebecca sprechen heute übers Feiern! Erst dachten wir: So viel gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Und dann wurde diese Folge doch so lang wie alle anderen. In diesem Sinne: Prost!
Wir sprechen darüber, warum es so wichtig und hilfreich ist, Jahrestage, Geburtstage, Etappensiege, große und ganz kleine Erfolge zu feiern. Wir sprechen über emotionalen Wachstum, das Ende einer Therapie und das Durchhalten beim Romaneschreiben.

#22 Glücklich oder zufrieden?

Als Teenager waren wir der Überzeugung: Glücklich zu sein ist besser als zufrieden. Wir wollten uns nie zufrieden geben, bevor wir nicht ganz und gar glücklich sind. In dieser Folge nehmen wir dieses Credo unter die Lupe und prüfen, wie wir heute dazu stehen. (Spoiler Alert: Wir sehen das heute etwas anders.)
Wir sprechen über den Unterschied zwischen glücklich und zufrieden sein, über das große Glück und kleine Glücksgefühle, das Probleme Lösen und darüber, warum unser Gehirn überhaupt nicht versucht, uns glücklich zu machen.

#21 Du hast dich verändert

Es ist endlich soweit. Rebekka darf über ihren historischen Roman sprechen und Details verraten. Danach steigen wir inhaltlich ein und beschäftigen uns mit Veränderungen in Freundschaften (und anderen zwischenmenschlichen Beziehungen). Was tun, wenn sich die Freund*in verändert hat, man sich auseinanderlebt oder die gemeinsame Zeit nicht mehr genießen kann? Kann man wieder zueinander finden oder darf man einen Schlussstrich ziehen? Wir fragen uns, wie man offen für Veränderung bleiben kann und dabei trotzdem die guten alten Zeiten am Leben erhält. Und ob wir Veränderungen nicht öfter mal feiern sollten.

#20 Trigger(warnung)

Rebecca erklärt, was mit dem Wort Trigger gemeint ist, warum Triggerwarnung ein irreführendes Konzept ist und was man vielleicht stattdessen sagen könnte. Es geht außerdem darum, wie traumatische Erfahrungen von posttraumatischer Symptomatik abzugrenzen sind und warum die ständige Erweiterung von Begriffen problematisch sein kann. Rebekka fragt sich, wie man mit belastenden, problematischen und möglicherweise triggernden Inhalten beim Schreiben umgehen kann – insbesondere im Genre des historischen Romans.

#19 Cover und Fassaden

Rebekka hat heute das Cover für den ersten Teil ihrer neuen historischen Reihe bekommen – sie ist ganz aufgeregt und verliebt. Deshalb sprechen wir heute darüber, ob uns Cover beim Buchkauf wichtig sind und wieso manche Cover einander so ähneln. Außerdem stellen wir uns die Fragen, ob Menschen eigentlich ein Cover haben und was der Zweck eines solchen Covers sein könnte. Oder ist das dann eine Fassade? Können Fassaden auch etwas sehr Gutes sein? Heute hangeln wir uns äußerst dynamisch von Buch zu Mensch und wieder zurück.

#18 Protagonisten und liebenswerte Nebenfiguren

Lily, Ophelia, Ada, Harry und Rob… all diese Namen gehören zu Protagonisten aus Büchern, die uns beeindruckt haben. Manche davon hatten wir sehr lieb. Manche fanden wir zunächst egal. Manche haben uns irritiert. In unserer heutigen Folge sprechen wir darüber, was Protagonisten brauchen, um spannend zu sein. Müssen wir sie mögen? Müssen wir mit ihren Entscheidungen einverstanden sein? Welche Rolle spielen Nebenfiguren und wie kommt es, dass sie beim Lesen doch gar nicht so nebensächlich sind? Was sagen die Figuren, die wir mögen, über uns selbst aus und haben wir eigentlich main character energy?

#17 Geschwister

Mit einer gewissen Verspätung startet Platonisch Nackt in das neue Jahr. Mit Pandemie-Erschöpfung und neutraler Hoffnungslosigkeit, aber auch Vorfreude auf den Sommer. Rebekka ist nach anfänglichen Startschwierigkeiten jetzt wieder voll drin im Schreiben und arbeitet gerade an der Entwicklung von 8 Geschwistern im 19. Jahrhundert. Wir sprechen darüber, warum Geschwister eigentlich so unterschiedlich sind, welche Rollen es in Familiensystemen geben kann und worauf man beim (Roman-)Geschwister-Entwickeln achten muss.

#16 Rituale

Dieses sehr sehr lange Jahr ist jetzt doch ziemlich schnell vorbei. Zwei Lockdowns. 16 Folgen „Platonisch Nackt“. Zum Abschluss dieses unfassbaren 2020 sprechen wir über Rituale, die besonderen und alltäglichen. Warum haben wir überhaupt Rituale? Wie können sie uns helfen? Und warum finden wir es so schwierig, wenn wir sie nicht wie gewohnt ausführen können? Rebekka berichtet von ihrem Schreibritual und Rebecca ereifert sich über das Konzept der guten Vorsätze. Also, alles wie immer eigentlich.

#15 Schluss machen

Rebekka hat Schluss gemacht. Mit ihrem Roman. Also, sie hat das Ende geschrieben und ihn den Testleser*Innen geschickt. Warum ihr das schwer gefallen ist, warum es wichtig ist, Dinge zu beenden oder zumindest mal über das Ende nachzudenken, und warum Schluss machen nicht automatisch abschließen bedeutet, besprechen wir in unserer heutigen Podcast-Folge. Rebecca erzählt außerdem, warum sie neulich beim Auto fahren geheult hat.

#14 Entscheidungen

Ob du wirklich richtig stehst, siehst du wenn das Licht angeht… oder wenn du gescheitert bist und es bereust. Was aber, wenn es doch gelingt? Heute sprechen wir über Entscheidungen. Welche Entscheidungen fallen uns schwer, welche leicht? Kopf oder Bauch? Und warum zögern wir manche Entscheidungen so lang hinaus? Rebekka berichtet von einfachen und schweren Entscheidungen beim Schreiben sowie von ihrem gerade gefällten Entschluss, sich einen Hund zuzulegen. Und Rebecca erzählt, warum sie immer noch keinen Schreibtisch hat.

#13 Pause machen

Warum sind Pausen überhaupt wichtig und wieso fällt es uns gerade in der heutigen Zeit so schwer, uns eine Auszeit zu nehmen? In dieser Folge sprechen wir über den Unterschied zwischen Ausgleich und Pause, über gesunde Langeweile, die ständige Beschäftigung durch Smartphones und darüber, warum Pausen auch für schöne und spannende Tätigkeiten super sind. Gerade aus dem Nichtstun und Innehalten entsteht ja oft eine erstaunliche Kreativität. Kleine Entschuldigung vorab: Wir hatten mit technischen Ton-Schwierigkeiten zu kämpfen und geloben Besserung! Dafür gibt es diesmal aber auch ein Gewinnspiel – viel Spaß damit!

#12 Hinfallen

Einmal nicht richtig aufgepasst, und schon fliegt man auf die Nase. Bei Rebecca sogar wortwörtlich! In der letzten Zeit sind beide Rebecc/kkas recht spektakulär gestürzt, in dieser Folge erzählen wir euch davon. Aber auch im übertragenen Sinne sind wir immer wieder hingefallen – und immer wieder aufgestanden. Rebekka lässt uns an einem herben Rückschlag in ihrer Autorinnenkarriere teilhaben und Rebecca ereifert sich über das Konzept der Resilienz. Gemeinsam überlegen wir, wie man das Fallen fürs Schreiben nutzen kann, warum wir manchmal sitzen bleiben sollten und wie wir uns eine neue Richtung fürs Aufstehen geben können.

#11 Buchpremiere

Was bedeutet echte Freundschaft? Sollte man sich in Freundschaften streiten? Wie gehen wir damit um, wenn sich eine Freundin verändert? Und wie schaffen wir es, uns aus toxischen Beziehungen zu lösen? Heute nehmen wir euch mit auf unsere Buchpremiere von unserem neuen Sachbuch „Freunde fürs Leben?“. Wir haben sie dort gefeiert, wo unsere Freundschaft angefangen hat: in unserer alten Schule. Alles sah anders und gleich aus und hat sich anders und gleich angefühlt. Es war völlig verrückt und sehr stimmig. Diese Folge ist ein kleines Spezial: Für euch haben wir unsere erste Lesung mitgeschnitten, bei der wir auch aus unserem alten Briefbuch und nagelneuen Briefen gelesen und immer wieder über Freundschaften diskutiert haben.

#10 Freunde fürs Leben!

Wir haben was zu feiern! Rebecca hat einen kleinen Schlips…ähh Schwipps, aber Rebekka schenkt ihr trotzdem nochmal nach. Denn gerade ist unser erstes Sachbuch erschienen: „Freunde fürs Leben? Warum Freundschaften echte Nähe brauchen und wann es Zeit ist, loszulassen“. In dieser Folge stoßen wir auf unser Buchbaby an, während wir erzählen, wieso wir Freundschaften so wichtig finden, weshalb sie im Erwachsenenalter immer schwieriger werden, und was dagegen eigentlich hilft.

#09 Orte

Neue Orte, neue Komplikationen. Die Technik spielt (vor allem in der ersten Minute) nicht ganz mit, Rebecca schafft es nicht, die Begrüßung gradeaus zu sagen, und wir werden von Insekten attackiert. Die heutige Folge dreht sich um Orte, echte und fiktionale, und dafür haben wir uns einen ganz besonderen Ort ausgesucht. Wir sprechen darüber, warum wir uns an anderen Orten oft auch anders fühlen, wie Orte uns verändern oder von uns verändert werden und welchen Einfluss Orte auf eine Geschichte nehmen können.

#08 Wendepunkte

Und auf einmal ist alles anders… also nicht bei Platonisch Nackt, aber beim Schreiben, oder sogar im Leben. Heute geht es um Wendepunkte – und Rebekka ist Kapitänin auf der MS Plot Twist. Sie erklärt, was Wendepunkte eigentlich sind, warum sie für eine Geschichte so wichtig sind und wie man damit arbeiten kann. Rebecca will es heute ganz genau wissen und stellt ständig Zwischenfragen. Gemeinsam überlegen wir, warum Wendepunkte so spannend und verführerisch sind, wie wir im echten Leben damit umgehen und wie sie unser eigenes Narrativ bestimmen.

#07 Konflikte, Konflikte!

Psychologin Rebecca Schild und Schriftstellerin Rebekka Knoll sind konfliktscheu – wollen sich Konflikten aber trotzdem immer wieder stellen. Sie sprechen darüber, warum das so wichtig ist, wieso Konflikte einfach überall sind und weshalb keine Therapie und kein Roman jemals ohne Konflikte funktionieren könnten. Gemeinsam entwickeln sie schließlich beispielhaft ein Konfliktpotential für Rebekkas Bösewicht Gustav.

#06 Innere Überzeugungen

Heute sprechen die Autorin Rebekka Knoll und die Psychologin Rebecca Schild über das hochkomplexe Konzept der inneren Überzeugungen. Rebecca erklärt, was innere Überzeugungen sind, wie sie entstehen und wie sie sich in unserem Leben bemerkbar machen können. Rebekka erzählt davon, welchen neuen Schreibansatz sie gerade ausprobiert und welche spannenden Möglichkeiten sich ergeben, wenn innere Überzeugungen bei der Figuren- und Plotentwicklung Raum bekommen. Zusammen brainstormen sie kurzerhand zu Rebekkas neuem Bösewicht, dem charmanten Gustav.

#05 Co-Autorinnen

Die Schriftstellerin Rebekka Knoll und die Psychologin Rebecca Schild sprechen über ihre Erfahrungen als Co-Autorinnen. Wie schreibt man eigentlich zusammen ein Buch? Wie unterscheidet sich Zusammenschreiben vom Alleineschreiben und worauf muss man bei gemeinsamen Projekten achten?

#04 Trauen wir uns das?

Trauen wir uns das? Das war die schwerste Folge bisher. Wir sind ganz geschwitzt und sehr bedrückt. Wir, die Psychologin Rebecca Schild und die Schriftstellerin Rebekka Knoll, sprechen über Rassismus und darüber, warum wir zunächst gezögert haben, darüber zu sprechen. Warum weiße Menschen bisher gerne mal weggeschaut haben und warum es uns jetzt so schwer fällt, hinzuschauen. Wir erklären, wieso wir es trotzdem tun wollen. Diese Folge ist unvollständig – wir wissen nicht genug, wir haben nicht genug gelesen und wir haben garantiert das Falsche gesagt. Trotzdem war es uns ein Anliegen, unsere kleine Plattform zu nutzen, um als weiße Frauen dieses unangenehme Gespräch zu führen. Und genau das wollen wir auch weiterhin und immer wieder tun. Black Lives Matter!

#03 Good Vibes Only?

Rebekka und Rebecca sprechen über die good-vibes-Mentalität. Was sind vibes eigentlich und warum haben so viele Menschen das Gefühl, schlechte vibes vermeiden zu müssen? Rebecca redet sich dabei etwas in Rage. Sie erklärt, warum es uns schwer fallen kann, mit negativen Gefühlen umzugehen, und warum es wichtig ist, sie trotzdem zuzulassen. Rebekka spricht darüber, welche vibes fürs Schreiben wichtig sind, warum „good vibes only“ in Geschichten wenig Sinn macht und welche Rolle eigenes Leiden und Tiefpunkt dabei spielen.

#02 Die neue Nähe

Rebecca Schild (Psychologin) und Rebekka Knoll (Schriftstellerin) sprechen darüber, wie lange sie sich schon nicht mehr gesehen haben, welche neuen Wege ihre Freundschaft in Zeiten von Corona gefunden hat und warum Rebecca ein komisches Gefühl bekommt, wenn sie daran denkt, ihre Freunde in echt wieder zu sehen. Rebekka erzählt, wie es ihr mit der Inspiration in Pandemiezeiten ergeht, und beantwortet eine Hörerfrage.

#01 Einfach machen

Wie startet man ein Projekt? Und warum schieben wir manche großartigen Pläne auf die lange Bank? Rebecca (Psychologin) und Rebekka (Schriftstellerin) sprechen in ihrer ersten Podcast-Folge darüber, wie sie auf die Idee gekommen sind, diesen Podcast zu machen, warum es manchmal so schwierig ist, neue Projekte anzugehen, und wie man es trotzdem schaffen kann, seine Ideen umzusetzen.