#37 Mit Gast: Romantasy-Autorin und Übersetzerin Carina Schnell

Nachdem sie in unserer letzten Folge zum Thema Sexszenen schon mehrfach erwähnt wurde, haben wir die Bestsellerautorin Carina Schnell kurzerhand in den Podcast eingeladen. Sie hat uns erklärt, was denn New Adult jetzt eigentlich genau bedeutet, in welchen Genres sie sich zu Hause fühlt und warum Sexszenen für sie so normal sind. Außerdem haben wir über die Kunst des Übersetzens gesprochen, warum Titel, Cover und das Erotikregal oft irreführend sind und wieso es Carina wichtig ist, nicht nur klassische Romance zu schreiben, sondern insbesondere junge Leser*innen mit ihren Geschichten auch zu informieren.
Carinas Website: https://www.carinaschnellautorin.com/
Ihr Roman, über den wir häufig gesprochen haben: „When the storm comes“: https://www.piper.de/buecher/when-the-storm-comes-isbn-978-3-492-06281-7
Hier kommt ihr zu dem Fantasy-Roman, der in diesem Sommer erscheint: „Die Todesbotin“: https://www.piper.de/buecher/die-todesbotin-isbn-978-3-492-70629-2
Und hier könnt ihr Carina auf Instagram folgen: https://www.instagram.com/carina.schnell.autorin/?hl=de

#36 Sexszenen

Rebekka hat dieses Mal ein ganz besonderes Thema ausgesucht… Wobei – eigentlich sollte es gar nicht so besonders sein. Ist es aber irgendwie trotzdem. Warum eigentlich? Es geht um Sexszenen und unsere jüngsten Leseerfahrungen in diesem Bereich. Wir beschäftigen uns unter anderem mit dem Begriff Pornographie und der Frage, warum Sexszenen schnell mit geringerer literarischer Qualität gleichgesetzt werden und was insbesondere Autorinnen vielleicht davon abhält, mehr davon zu schreiben.

#35 Motivation und Verlässlichkeit

Eigentlich sollte es eine kurze Folge werden, weil wir vor lauter Blitzeis und Weihnachtstrubel ganz erschöpft sind, aber dann kamen wir doch in Fahrt. Passend zu unserem heutigen Thema. Rebecca hat nämlich von Autorin Michelle Elman (The Joy of Being Selfish) einen Motivationstrick gelernt, den sie jetzt auch schon ein oder zweimal erfolgreich angewendet hat. Wir sprechen über Hürden, Verlässlichkeit und realistische Vorsätze, und Rebekka erzählt von einem Schreibexperiment, das sie völlig fertig gemacht hat.

Subtext

Ganz vorweihnachtlich gestimmt sind wir in der heutigen Folge in Sachen Wunscherfüllung unterwegs. Podcastfreund Marc von Auflösung hat sich nämlich schon vor geraumer Zeit ein Thema von uns gewünscht und sich immer wieder beschwert, dass wir uns damit noch nicht auseinandergesetzt haben. Heute ist es also soweit: Es geht um Subtext. Subtext beim Schreiben, Subtext beim Reden. Warum implizit beim Lesen super und im Leben oft eher mittel ist, und wie man zu Weihnachten das bekommt, was man sich wünscht.

#33 Kill your darlings!

Nach langen Monaten der Pause, einem erbitterten Kampf mit der Technik und einem panischen Anruf bei Podcastheld Richard (in der letzten Folge und im Intro von dieser zu hören) haben wir es endlich geschafft, Platonsich Nackt wiederzubeleben. Und passend zur Wiederbelebung haben wir uns mit dem bekannten Schreibtipp Kill Your Darlings beschäftigt. Rebekka erzählt, wo dieser Leitsatz seinen Ursprung hat, was sie selbst darunter versteht und wie sie es bei ihrer eigenen Arbeit damit hält. Rebecca berichtet, welchen Aspekt ihres Selbstverständnisses sie kürzlich losgelassen hat und warum das nicht nur schmerzhaft ist. Beide freuen sich darüber endlich wieder zu podcasten und geloben Besserung, was die Regelmäßigkeit betrifft.

#32 Mit Gast: Podcastheld und Mann Richard

Es ist März, das bedeutet: Es gibt wieder eine neue Folge! Diesmal mit Gast Richard Günther, den wir ungefähr in jeder zweiten Folge erwähnen. Ohne ihn gäbe es diesen Podcast nämlich nicht – und schon deshalb möchten wir ihn euch unbedingt einmal vorstellen. Er ist nämlich auch ein sehr netter und interessanter Mensch mit vielen Rollen, Facetten und Fähigkeiten, die wir uns bemüht haben, in diesem Gespräch einzufangen: Wir sprechen übers Liedermachen, Nicht-Schreiben, Vatersein und nützlich. Außerdem haben wir viel Spaß miteinander und – es wird gelacht.

#30 Skinny Dip: Neujahr

Frohes neues Jahr, liebe Platonis!! Da sind wir wieder, mit unerhörter Verspätung, für die wir uns sehr schämen. In 2022 wollen wir aber wieder die zuverlässigen Podcast-Profis werden, als die ihr uns kennengelernt habt. In der heutigen längeren Kurzfolge erzählen wir ein bisschen von unserem Jahreswechsel, was im neuen Jahr so ansteht und welche guten Vorsätze wir haben. Außerdem verraten wir, wie es mit Platonisch Nackt weitergehen soll. Prost Neujahr!

#28 Abgrenzung

Die erste lange Folge seit der Sommerpause ist auch gleich extra lang geworden. Vor allem wegen Vorgeplänkel und allgemeiner Geschwätzigkeit über die Ausbildung zur Therapeutin und das Autorinnenleben. Danach gehen wir aber in die Vollen mit unpopular opinions zum Thema Abgrenzung. Unter anderem sprechen wir darüber, was der Unterschied zwischen innerer und äußerer Abgrenzung ist, wie Abgrenzung und Selbstfürsorge miteinander zusammenhängen und warum Nein zwar ein ganzer Satz ist, wir ab und zu aber vielleicht doch ein paar mehr Worte verwenden wollen.

#27 Skinny Dip: Die Schokoladenfabrik, Band 1

Wir sind zurück… nach einer unerwartet langen Sommerpause. Und zwar direkt mit einem Grund zu feiern. Heute erscheint Rebekkas neuer Roman, der erste Band ihrer ersten historischen Reihe: Die Schokoladenfabrik – Die Tochter des Apothekers.
Damit wir das mit dem in ein Mikrophon sprechen erst mal wieder üben können, lesen wir euch heute einen kleinen Vorgeschmack aus dem Buch vor.

#26 Skinny Dip: Prioritäten

Wir experimentieren mit einem neuen Format, das uns zwingen soll, uns kurz zu fassen. „Skinny Dip“ werden unsere Kurzfolgen heißen. So nackt wie immer, aber nur mal kurz ins Thema eintauchen. Reingedipt, rausgedipt. Mal gucken ob das klappt. Heute geht es kurz und bündig um Prioritäten: Wie sehen die bei uns gerade aus, warum ist es manchmal schwer, richtig zu priorisieren, und wo sollten unserer Meinung nach beim Schreibprozess und während einer Therapie die Prioritäten liegen?

#25 Mit Gast: Bestsellerautorin Miriam Georg

Die 25. Folge Platonisch Nackt feiern wir heute mit einer Premiere: Wir begrüßen unseren allerersten Gast im Podcast – Bestseller-Autorin Miriam Georg. Wir sprechen mit ihr natürlich über ihre Bestseller-Saga Elbleuchten und Elbstürme (erschienen im Rowohlt-Verlag), aber auch über Intuition, Inspiration, Hochstapler-Syndrom und die verschiedenen Möglichkeiten, sich einer Geschichte und ihren Figuren anzunähern.

Miriam’s Buchtipp: Shuggie Bain von Douglas Stewart (bisher nur in der englischen Originalfassung erhältlich, erscheint im August 2021 auf Deutsch)

Foto: Franziska Kuttler

#22 Glücklich oder zufrieden?

Als Teenager waren wir der Überzeugung: Glücklich zu sein ist besser als zufrieden. Wir wollten uns nie zufrieden geben, bevor wir nicht ganz und gar glücklich sind. In dieser Folge nehmen wir dieses Credo unter die Lupe und prüfen, wie wir heute dazu stehen. (Spoiler Alert: Wir sehen das heute etwas anders.)
Wir sprechen über den Unterschied zwischen glücklich und zufrieden sein, über das große Glück und kleine Glücksgefühle, das Probleme Lösen und darüber, warum unser Gehirn überhaupt nicht versucht, uns glücklich zu machen.

#21 Du hast dich verändert

Es ist endlich soweit. Rebekka darf über ihren historischen Roman sprechen und Details verraten. Danach steigen wir inhaltlich ein und beschäftigen uns mit Veränderungen in Freundschaften (und anderen zwischenmenschlichen Beziehungen). Was tun, wenn sich die Freund*in verändert hat, man sich auseinanderlebt oder die gemeinsame Zeit nicht mehr genießen kann? Kann man wieder zueinander finden oder darf man einen Schlussstrich ziehen? Wir fragen uns, wie man offen für Veränderung bleiben kann und dabei trotzdem die guten alten Zeiten am Leben erhält. Und ob wir Veränderungen nicht öfter mal feiern sollten.

#20 Trigger(warnung)

Rebecca erklärt, was mit dem Wort Trigger gemeint ist, warum Triggerwarnung ein irreführendes Konzept ist und was man vielleicht stattdessen sagen könnte. Es geht außerdem darum, wie traumatische Erfahrungen von posttraumatischer Symptomatik abzugrenzen sind und warum die ständige Erweiterung von Begriffen problematisch sein kann. Rebekka fragt sich, wie man mit belastenden, problematischen und möglicherweise triggernden Inhalten beim Schreiben umgehen kann – insbesondere im Genre des historischen Romans.

#15 Schluss machen

Rebekka hat Schluss gemacht. Mit ihrem Roman. Also, sie hat das Ende geschrieben und ihn den Testleser*Innen geschickt. Warum ihr das schwer gefallen ist, warum es wichtig ist, Dinge zu beenden oder zumindest mal über das Ende nachzudenken, und warum Schluss machen nicht automatisch abschließen bedeutet, besprechen wir in unserer heutigen Podcast-Folge. Rebecca erzählt außerdem, warum sie neulich beim Auto fahren geheult hat.

#14 Entscheidungen

Ob du wirklich richtig stehst, siehst du wenn das Licht angeht… oder wenn du gescheitert bist und es bereust. Was aber, wenn es doch gelingt? Heute sprechen wir über Entscheidungen. Welche Entscheidungen fallen uns schwer, welche leicht? Kopf oder Bauch? Und warum zögern wir manche Entscheidungen so lang hinaus? Rebekka berichtet von einfachen und schweren Entscheidungen beim Schreiben sowie von ihrem gerade gefällten Entschluss, sich einen Hund zuzulegen. Und Rebecca erzählt, warum sie immer noch keinen Schreibtisch hat.

#13 Pause machen

Warum sind Pausen überhaupt wichtig und wieso fällt es uns gerade in der heutigen Zeit so schwer, uns eine Auszeit zu nehmen? In dieser Folge sprechen wir über den Unterschied zwischen Ausgleich und Pause, über gesunde Langeweile, die ständige Beschäftigung durch Smartphones und darüber, warum Pausen auch für schöne und spannende Tätigkeiten super sind. Gerade aus dem Nichtstun und Innehalten entsteht ja oft eine erstaunliche Kreativität. Kleine Entschuldigung vorab: Wir hatten mit technischen Ton-Schwierigkeiten zu kämpfen und geloben Besserung! Dafür gibt es diesmal aber auch ein Gewinnspiel – viel Spaß damit!

#12 Hinfallen

Einmal nicht richtig aufgepasst, und schon fliegt man auf die Nase. Bei Rebecca sogar wortwörtlich! In der letzten Zeit sind beide Rebecc/kkas recht spektakulär gestürzt, in dieser Folge erzählen wir euch davon. Aber auch im übertragenen Sinne sind wir immer wieder hingefallen – und immer wieder aufgestanden. Rebekka lässt uns an einem herben Rückschlag in ihrer Autorinnenkarriere teilhaben und Rebecca ereifert sich über das Konzept der Resilienz. Gemeinsam überlegen wir, wie man das Fallen fürs Schreiben nutzen kann, warum wir manchmal sitzen bleiben sollten und wie wir uns eine neue Richtung fürs Aufstehen geben können.